Älter werden – Nichts für Feiglinge!

Älter werden ist nichts für Feiglinge, denkst Du das auch manchmal? 

Man steht  vor dem Spiegel und ist ein bisschen mehr oder weniger frustriert. Gerade wenn man einen schlechten Tag hat, genau dann fallen einem ja alle vermeintlichen Makel am eigenen Körper noch mehr auf.

Der Blick geht dann wie magisch gelenkt zu jeder Falte, der Cellulite an den Oberschenkeln, den Chicken Wings an den Oberarmen (die baumelnden Stellen, wenn man die Arme hebt um zu winken) und und und….man mag sich dann im Spiegel schon garnicht mehr ansehen und ist noch frustrierter. 

Natürlich weiß man, dass die Zeit an niemanden spurlos vorübergeht, nur zu dem Zeitpunkt nutzt einem das relativ wenig. 

Vielleicht kasteit sich der ein oder andere mit dem Essen, gönnt sich kaum einen Genuß oder treibt Sport ohne Ende. Trotz allem gehen die Winkearme nicht wirklich und die Falten und Cellulite sind super hartnäckig.

Man ist geneigt, jeglicher Werbung über die nächste neue Wundercreme zu glauben, die Cellulite und Falten wegzaubert.

Nur - nix passiert…!

Vielleicht liegt es ja daran...!

Es gibt ein paar Bausteine in deinem Körper, die mit an diesem Dilemma Schuld sein können, ohne dass Du dir dessen bewußt bist. Weil dir das auch so niemand sagt. Genau deshalb bekommst Du jetzt einen Einblick, welche Bausteine das sind.

Wenn Du weißt um was es sich handelt, dann kannst du auch wunderbar über deine Ernährung ganz liebevoll  deinem Körper das geben, was er benötigt, damit Du dich rundum wohl fühlst. 

Dann tust Du automatisch auch viel dafür um gesünder älter zu werden. Denn natürlich verändert sich auch der Stoffwechsel mit dem Älterwerden und gerade dann muß man noch genauer hinsehen, dass der Körper die richtigen Nährstoffe bekommt. 

Wenn Du dich von innen heraus rundum wohl, gesund und fit fühlst und so Frieden mit deinem Körper schließt, was sind dann schon ein paar Falten, Cellulite oder Winkearme…..

Welche Bausteine sind das...?

Es geht um die Bausteine von Kollagen. Circa ein Drittel deiner Proteinmenge im Körper besteht aus Kollagen. Einem der wichtigsten Strukturproteine für Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder, Haut etc.

Je schöner die Haut, die Haare, je flexibler die Sehnen und die Arterien, je gesünder die Muskeln sein sollen, desto besser sollte der Körper mit den richtigen Bausteinen versorgt sein. 

Damit der Körper genügend Kollagen bauen kann, benötigt er immer wieder Nachschub an bestimmten Aminosäuren. Stell dir einfach vor, Du möchtest eine Perlenkette aufbauen. Dazu benötigst du einzelne Perlen. Die einzelnen Perlen sind in dem Fall Aminosäuren.

Um Kollagen zu bauen sind 3 Aminosäuren besonders wichtig: Prolin, Glycin und Lysin.

Bildquelle: Pixabay

Damit diese kleinen Perlen zu langen Schnüren werden, bedarf es dann noch Hilfsstoffen wie zum Beispiel Vitamin C, Eisen und Schwefel. Dieser stammt häufig von Aminosäuren wie Methionin und Cystein.

Die Namen sagen dir jetzt vielleicht nichts, das ist auch nicht so wichtig. Die wichtige Botschaft ist, ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf unserem täglichen Speiseplan häufig diese Bausteine total vernachläßigt werden. 

Und jetzt kannst Du dir, glaube ich, eine Vorstellung davon machen, wie schwer es für einen Körper ist die richtigen Strukturen aufrecht zu erhalten, wenn schlicht das Baumaterial dazu fehlt.

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Ausreichend Proteine...!

Wenn z.B. auf dem Speiseplan hauptsächlich Kohlehydrate stehen oder selbst wenn man meint, man ißt super gesund, weil man hauptsächlich Gemüse oder Salat ißt, fehlen schlicht Proteine.

Um ausreichend mit Aminosäuren versorgt zu werden, muß man Proteine essen. Entweder in Form von tierischem oder pflanzlichem Eiweiß. Tierisches Eiweiß, gerade Fleisch ist in der Zusammensetzung unserem körpereigenen sehr nahe und deshalb eine gute Eiweißquelle. 

Natürlich kann man seinen Bedarf auch über pflanzliches Eiweiß decken.

Wichtig ist, dass man alle Aminosäuren in ausreichender Menge zu sich nimmt. Dem Körper ist es grundsätzlich egal, woher die Aminosäuren stammen. Er muß nur von jeder der 21, die für den Körper wichtig sind, die richtige Menge erhalten.

Etwas tricky dabei ist zudem, dass wir, je älter wir werden, Proteine häufig schlechter verwerten können. Das heißt schlicht und ergreifend, Du ißt zwar Proteine, sie kommen aber nicht mehr in der Menge im Körper an, die notwendig wäre. Weil z.B. dein Verdauungssystem nicht mehr genügend Enzyme produziert um die Nahrungsproteine aufzuspalten. 

Nimmst Du z.B. Säureblocker, hat dein Magen zu wenig Magensäure und ohne Magensäure können keine Proteine aufgespalten werden. Auch das ist häufig ein Grund weshalb im Körper zu wenig Aminosäuren aus der Nahrung ankommen.

Häufig verändert sich auch der Appetit, man ißt grundsätzlich weniger und in Relation dazu zu häufig ungesundes Süßes.

...und dann gelingt die Kollagensynthese einfach nicht mehr so gut und Falten, Cellulite, Winkearme und vieles mehr, was uns so stört, macht sich bei uns breit.

Aber nicht nur die Äußerlichkeiten sind betroffen, sondern viel mehr auch deine inneren Werte, die viel mit deiner Gesundheit zu tun haben.

Denn würdest Du darauf kommen, wenn erste Zipperlein anklopfen, wie zum Beispiel knirschende Knie oder Arthrose, das dies häufig nicht durch Verschleiß bedingt ist, sondern durch jahrelange entleerte Speicher deiner Mikronährstoffe?

Oder hast Du zum Beispiel gewußt:

  • dass Lysin auch mega wichtig für gesunde Adern ist?
  • oder Prolin super wichtig für die Regeneration von Knochen - und Knorpelentzündungen ist? Das sie den Gelenkaufbau unterstützt und Knorpelabbau blockiert?
  • oder das Glycin an der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt ist?

Die Reihe, wo überall im Körper Aminosäuren wichtig sind, liese sich beliebig verlängern. Unser Körper funktioniert schlicht nicht ohne Proteine, die aus Aminosäuren aufgebaut werden. Das sagt dir wahrscheinlich so auch kein Mediziner. 

Tipps von mir...!

Wie es um deine Aminosäuren bestellt ist, kannst du messen lassen. Das finde ich immer besser, als zu raten, was fehlen könnte.

Über ein Aminogramm siehst du schwarz auf weiß, wie es aussieht in deinem Körper. Du siehst Defizite und kannst gezielt gegensteuern.

Bildquelle: Pixabay

Wie es um deine Aminosäuren bestellt ist, kannst du messen lassen. Das finde ich immer besser, als zu raten, was fehlen könnte. 

Über ein Aminogramm siehst du schwarz auf weiß, wie es aussieht in deinem Körper. Du siehst Defizite und kannst gezielt gegensteuern.

Achte auf eine gute Proteinzufuhr. 1 Gramm Protein pro Kilo Körpergewicht sollte es pro Tag schon sein. Bist Du sportlich unterwegs, kann sich der Bedarf dementsprechend erhöhen.

Eine wichtige Kennzahl dabei ist der PDCAAS (der Protein digestibility Corrected Amino Acid Score, zu deutsch: Aminosäureindex)

Er beschreibt die Qualität und Verdaubarkeit von Proteinen. Denn nicht das komplette Protein, das Du zu Dir nimmst, kann dein Körper auch verstoffwechseln. 

Um meinen Proteinbedarf zu decken, greife ich gerne auch zu einem hochwertigen Proteinshake zum Frühstück oder nach einer anstrengenden Sporteinheit.

Ich hoffe, diese Hintergrundinformationen helfen Dir weiter. Ich liebe es einfach Einblicke zu geben, wie wir es in der Hand haben über unsere Ernährung zu steuern, ob wir uns wohl und gesund fühlen im eigenen Körper. Das wir möglichst gesund älter werden und vor allem ohne metabolisches Syndrom.

Ich finde es wunderbar, über die Ernährung ganz wertschätzend und liebevoll dem Körper zu gönnen, was ihm gut tut, damit er möglichst lange viel Lebensenergie schenkt.

Das führe ich mir immer wieder vor Augen, wenn ich einen dieser Tage habe, wo mich meine Falten, meine Winkearme oder Cellulite stören…was soll’s - Hauptsache ich fühle mich von innen energiegeladen, wohl und gesund.


In dem Sinne - Stay Young Be Fit

Deine Susanne