DIE GRÖßTEN MYTHEN RUND UM DEN UV-SCHUTZ 

Endlich Sommer - draußen herrschen 30 Grad, die Sonne lacht vom Himmel – nix wie raus und den Tag genießen. Ach ja da war noch etwas - Sonnenschutz. Da muß doch noch die angebrochene Tube vom letzten Sommer irgendwo im Bad herumstehen. 

Yeep - gefunden! Jetzt schnell ein bischen Creme auf Nase, Hals und den Armen  verteilen und los gehts. An den See, auf den Berg, Biken, Golfen - also lange in der Sonne verweilen.

Und schon bist du in einige Fallen rund um guten Sonnenschutz gefallen. Dabei ist ein richtiger Sonnenschutz heutzutage das A und O!

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Genau deshalb räume ich in diesem Beitrag mit den häufigsten Mythen rund um guten UV-Schutz auf.

Mythos 1: Mit hohem LSF-Faktor werde ich nicht braun!

Das stimmt nicht! Bräune entsteht dadurch, dass UV-Strahlen die Pigmentzellen deiner Haut anregen und diese als natürliche Schutzmaßnahme den braunen Farbstoff Melanin produziert. Das passiert auch, wenn du eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor benutzt, also auch bei LSF 50.

Denn auch diese Cremes bieten keinen 100-prozentigen Schutz und lassen immer noch einen Teil der UV-Strahlen durch. Es ist also auch ein Irrglaube, dass dir ein LSF 50 den totalen Schutz bietet. 

Mythos 2: Im Schatten bekomme ich keinen Sonnenbrand!

Das ist vollkommen falsch! Auch im Schatten bist du noch rund 50 Prozent der gefährlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Am Strand oder in der Nähe von Wasser kann sich die Sonneneinstrahlung durch die Spiegelung sogar auf bis zu 70 Prozent erhöhen – auch wenn du gemütlich unter einem Sonnenschirm oder Zelt liegst.

Beachte: Auch Wolken schützen nicht vor den schädlichen UV-A- und UV-B-Strahlen. Bis zu 90 Prozent können durch die Wolkendecke durchdringen und deine Haut schädigen. Auch beim Baden oder Schnorcheln heißt es aufgepasst: Ins Wasser können die Sonnenstrahlen ebenfalls eindringen.

Mit einer kleinen Geschichte von mir kann ich dir das aus eigener sehr schmerzhafter Erfahrung bestätigen:

Vor Jahren war ich bei wolkigem, warmen Wetter bei einer Wattwanderung unterwegs. Barfuß mit Shorts. Und - ich dachte ok es ist ja wolkig, da brauchst du dich nicht eincremen. 

Was soll ich dir sagen: am Abend hatte ich DEN SONNENBRAND meines Lebens. Es ging schon in Richtung Verbrennung meiner Beine. Ich konnte tagelang keine Kleidung über meinen Beinen ertragen. Ich hatte höllische Schmerzen und meine Haut an den Beinen war monatelang höchst empfindlich. 

Leider kannte ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht die hervorragende Wirkung von reinem Aloe Vera Gel auf der Haut wenn du doch mal zu viel Sonne erwischt hast. 

Heute schwöre ich nach einem Tag in der Sonne auf die pflegende Wirkung von diesem mega kühlend erfrischendem und beruhigendem Aloe Vera Gel.

Forever Aloe Gelly Susanne Wirth

Im Sommer habe ich immer eine Tube im Kühlschrank liegen. Es ist abends super wohltuend meine Haut damit zu verwöhnen. 

Mein besonderer Feelgood-Tipp: auch bei Mückenstichen ist es herrlich kühlend und beruhigend. Kennst Du diese fiesen Bremsenstiche? Wenn mich da im Sommer beim Joggen eine erwischt, mache ich gleich einen schön kühlenden Umschlag mit diesem Gel.

Mythos 3: Einmal täglich eincremen reicht!

Auf keinen Fall! Besonders an langen Beach-Tagen oder bei sportlichen Betätigungen musst du mehrmals cremen. Experten empfehlen, spätestens nach zwei Stunden nachzulegen, um die Leistung zu stabilisieren. Durch Schwitzen, Sand oder auch das Tragen von Kleidung kann sich der Schutz vermindern. Auch bei einer wasserfesten Creme musst du unbedingt nachcremen. 

Übrigens: Die maximal empfohlene Verweildauer in der Sonne wird durch ein erneutes Eincremen nicht verlängert! Deshalb ist es so wichtig, dass du schon zu Beginn des Tages einen relativ hohen Lichtschutzfaktor benutzt.

Ich merke das immer, wenn ich beim Sport über mehrere Stunden in der Sonne bin. Da begleitet mich die Tube Sonnencreme auf der Runde.

Natürlich trage ich auch ein Käppi, eine gute Sonnenbrille und achte auf einen guten Sonnenschutz, der vor UVA und UVB-Strahlen schützt.

Mit LSF30 und natürlichem Zinkoxid – so wird quasi eine Barriere zwischen meiner Haut und den beiden schädlichsten Strahlungsarten der Sonne geschaffen. Auch da sorge ich schon mit viel Aloe Vera und Vitamin E für zusätzliche Feuchtigkeit und Pflege meiner Haut. Sodaß ich meinen Golftag so richtig genießen kann. 

Und übrigens - mit dieser Creme entsteht eine wunderbar langanhaltende schöne Bräune. Teste es einfach mal aus.

Für einen Lazy Strandtag finde ich auch Strohhüte richtig schick. Damit setzt du dich toll in Szene und schützt perfekt dein Gesicht und Dekolleté.

Forever Aloe Sunscreen Susanne Wirth

Forever Protecting Day Lotion Susanne Wirth

Mythos 4: Im Alltag brauche ich keinen Schutz gegen UV-Strahlen!

Auch falsch! Der Sonne ist es vollkommen egal, ob du deine verdiente Mittagspause in einem Straßencafé genießt, im nahegelegen Park eine Runde drehst oder einen ganzen Tag am Strand verbringst: Die UV-Strahlen erreichen dich immer und überall.

Dermatologen empfehlen: Ab Ostern solltest du dein Gesicht, Dekolleté und Hände unbedingt schützen. Perfekt dafür geeignet ist sind z.B. Tagescremes, die mit Lichtschutzfaktor ausgestattet sind.

Meine Wahl fällt auch hier natürlich auf eine Protecting Day Lotion, die nicht nur einen mineralischen Sonnenschutz mit LSF 20 beinhaltet.

Sie ist zudem ausgestattet mit reinem feuchtigkeitsspendenden Aloe-Vera-Gel, Silberohr-Pilzextrakt und insgesamt über 20 hautpflegenden natürlichen Inhaltsstoffen. Zudem ist der enthaltene Wassermelonenextrakt reich an Antioxidantien und hilft meiner Haut oxidativen Stress zu reduzieren.

Der enorme Vorteil: damit pflege und schütze ich gleichzeitig meine Haut vor Umwelteinflüssen und schädlicher UV-Strahlung. Bei T-Shirt-Wetter erweitere ich das Cremen dann gleich auf meine Arme.

Mythos 5: Sonnenschutz verhindert die Bildung von Vitamin D!

An diesem Mythos ist tatsächlich was dran. Um die Bildung von Vitamin D anzuregen, mußt du tatsächlich dein Gesicht, Dekolleté und deine Arme für ein paar Minuten am Tag in die Sonne halten vor allem ohne Sonnenschutz.

Allerdings schätzen viele Hautärzte das Risiko Hautkrebs zu bekommen höher ein als die Gefahr und vor allem die Folgen eines Vitamin-D-Mangels.

Mythos 6: Der Schutz steigt linear mit dem Lichtschutzfaktor an!

Falsch! Lichtschutzfaktor (LSF) 4 absorbiert 75 Prozent der UV-B-Strahlung, LSF 10 dagegen 90 Prozent, LSF 20 schluckt 95 Prozent und LSF 50 98 Prozent.

Der Sonnenschutz wächst also nicht linear mit dem Faktor, sondern die Steigerungskurve wird immer flacher. Du siehst also zwischen LSF 20 und LSF 50 liegen gerade mal noch 3% mehr Schutz. Selbst ein enormer LSF von 50 kann dir keinen 100% Schutz bieten.

Mythos 7: Braune Haut braucht keinen Schutz!

Falsch! Auch bei brauner Haut solltest du auf keinen Fall auf Sonnenschutz verzichten. Gebräunte Haut hat ebenfalls nur einen geringen Eigenschutz – deshalb musst du für deine Haut sorgen. 

Der Tipp von Hautärzten: Die Experten empfehlen rund sechs Esslöffel pro Eincremen für den ganzen Körper zu verwenden. Für dein Gesicht reicht die Menge eines Teelöffels.

Jetzt gibt es noch ein paar extra wertvolle Informationen für dich, wenn du dich noch genauer mit Sonnenschutz beschäftigen möchtest.

WAS IST Z.B. DER UNTERSCHIED ZWISCHEN UVA- UND UVB-STRAHLEN?

UVA-Strahlen machen 95 Prozent der Sonnenstrahlung aus. Diese Strahlen dringen tief in die Haut ein und spielen eine wichtige Rolle bei Alterung und Faltenbildung. 

UVB-Strahlen sind schädlicher für die äußeren Hautschichten, sie verursachen Rötungen und Sonnenbrand. 

Die Auswirkungen beider Strahlen potenzieren sich, wenn sie durch große Höhen, reflektierende Oberflächen, Schnee und Eis verstärkt werden – das kann die Belastung verdoppeln.

Trotz Sonnenschutzmittel dringt noch ein Teil der UV-Strahlung in die Haut ein; sie schützen deshalb nicht vor langfristigen Schäden der Haut.

WAS HEIßT ÜBERHAUPT LICHTSCHUTZFAKTOR?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) beschreibt im Wesentlichen den Schutz vor UV-B-Strahlung und wird weltweit nach der "Internationalen Methode zur Bestimmung des Lichtschutzfaktors" festgelegt. Er gibt an, wie viel länger du dich theoretisch mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies ohne Sonnenschutzmittel möglich wäre.

Zum einfacheren Verständnis mache ich dir ein Beispiel: Eine Person kann bei einem bestimmten UV-Index zehn Minuten in der Sonne bleiben, ohne dass sich ein noch so gering ausgeprägter Sonnenbrand bildet. Das ist für diese Person die so genannte Eigenschutzzeit. 

Wenn diese Person ein Sonnenschutzmittel mit LSF 20 benutzt, kann sie theoretisch bei demselben UV-Index 10 Minuten * 20 = 200 Minuten (etwas mehr als drei Stunden) draußen sein, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Aber Achtung: Da trotz Sonnenschutzmittel noch ein Teil der UV-Strahlung in die Haut eindringt und Schäden in der Haut bereits vor Entstehung eines Sonnenbrands gesetzt werden, sollte Sonnencreme nicht genutzt werden, um den Aufenthalt in der Sonne beliebig auszudehnen. 

Die entsprechend dem Lichtschutzfaktor erhöhte Schutzdauer sollte höchstens zu 60 Prozent ausgeschöpft werden!

MINERALISCHER ODER CHEMISCHER FILTER GEGEN UVA UND UVB?

Wie schützen Sonnenschutzmittel vor der UV-Strahlung?

Sonnencremes und -lotionen enthalten physikalische (mineralische) und/oder chemische UV-Filter. Die chemischen Filter verwandeln schädliche UV-Strahlen in Wärme. Diese geben sie als energieärmere, langwelligere Wärmestrahlung wieder ab. 

Sonnenschutzmittel mit ausschließlich chemischen UV-Filtern müssen erst in die Haut einziehen. Deshalb ist ein UV-Schutz erst etwa 30 Minuten nach dem Auftragen gewährleistet.

Die physikalischen Filter, mikroskopisch kleine Partikel (zum Beispiel weißes Titan- oder Zinkoxid), die eine Schutzschicht auf deiner Haut bilden streuen und die UV-Strahlen so wie winzige Spiegel reflektieren. Der Vorteil: es entsteht sofort ein UV-Schutz. 

Da mineralische Sonnencreme nicht tief in die Haut einzieht, ist sie eine optimale Alternative für Menschen mit sensibler Haut.

WIE TRÄGST DU DEINE SONNENCREME RICHTIG AUF?

Mineralische Sonnencreme mit von Natur aus weißem Zink lässt sich durch ihre reichhaltige Konsistenz nicht ganz einfach verteilen. Wie kannst du die Creme also optimal auftragen?

Mein Feelgood-Tipp: nimm eine kleine Menge (nicht größer als ein Centstück) und verreibe diese mit der ganzen Handfläche in kreisenden Bewegungen. 

So lässt sich die Creme gut verteilen und deine Haut ist optimal bedeckt. Es ist wichtig,nicht zu viel aufzutragen, denn dann lässt sich die Creme sehr schwer verteilen und es entsteht ein unschöner Film, der nicht einzieht. Eine kleine Menge dieser konzentrierten Sonnencreme reicht für einen optimalen Schutz völlig aus. 

Generell gilt: Creme 20 - 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen und regelmäßig (vor allem nach dem Schwimmen oder bei viel Schwitzen) nachcremen.

WAS BEDEUTET EXTRA WASSERFEST?

Alle Sonnencremes mit dem Siegel „wasserfest“ müssen ein Rating von 40 oder 80 haben. Dieses Rating zeigt, wie lange die Sonnencreme noch wirkt, wenn du schwitzt oder schwimmen gehst. Nach 40 oder 80 Minuten Schwitzen oder Schwimmen solltest du also erneut Sonnenschutz auftragen. Die Aloe Sunscreen hat ein Rating von 80 und ist damit „extra wasserfest“.

Auch wenn ich einen richtig lazy Tag an einem Badesee oder im Schwimmbad verbringe, kann ich mich auf meine Sonnencreme verlassen. Diese hat ein Rating von 80 und ist damit „extra wasserfest“ und sie wurde vom unabhängigen Dermatest® Institut mit SEHR GUT bewertet.

SONNENCREME VOM LETZTEN SOMMER

Auch wenn es dir in der Seele weh tut eine angebrochene Tube wegzuschmeißen. Bei Sonnencreme gehe ich keine Kompromisse ein. Angebrochene Tuben vom letzten Jahr entsorge ich. Denn der Sonnenschutz ist dann nicht mehr richtig gewährleistet und die Creme kann auch „umkippen“. 

Also deiner Haut zuliebe verwende immer frische Tuben.

In dem Sinne, genieße einen herrlichen Sommer...

XoXo Deine Dipl. Biologin Susanne