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Komm in Bewegung, ein tolles Thema. Bewegung ist Leben.

Auch wenn ich befürchte, dass das mittlerweile viele Menschen nicht mehr im Bewußtsein haben.

Ich bin kürzliches beim Lesen über ein tolles Zitat gestolpert mit dem ich das Thema eröffnen möchte.

„Beginne mit dem Notwendigen, dann tue das Mögliche – und plötzlich wirst du das Unmögliche tun.“

Super – Das ist eine ganz schlaue Weisheit von Franz von Assisi, die man ein paarmal lesen muß und dann merkt, das trifft auf ganz viele Bereiche in deinem Leben zu.

Ich möchte sie heute verwenden für den Bereich Sport oder noch nicht mal Sport sondern wie du ein bischen Bewegung konsequent jeden Tag in dein Leben zurückbringen kannst, wenn es daran mangelt.

Bewegung ist Leben…

Dein Stoffwechsel wird aktiviert. Und wo werden viele Kalorien verbrannt? Genau im Muskel, wenn du dich bewegst. Je mehr du deine Muskeln aktivierst und trainierst desto mehr Kalorien verbrennst du. Das Schöne an Bewegung ist, eigentlich macht sie Spaß und gute Laune und du bekommst Sauerstoff in deinen Körper.

Wichtig ist nur das du die Art von Bewegung machst die dir Spaß bringt. Und das haben wir Erwachsene häufig verlernt. Wir sind oft so durchgetaktet in unserem Alltag das für die Lust und den Spaß und die Freude an Bewegung kein Platz mehr ist.

Schau dir mal kleine Kinder an was die für einen Bewegungsdrang haben, eine innere Motivation, Spaß und Freude.

Die Träg- und Faulheit kommt erst später, weil wir für alles Maschinen, Geräte, Tablets, Smartphones, PC’s haben und damit ein vermeintlich bequemeres Leben führen. Aber hey, wir Menschen sind nicht angelegt für ein bequemes, bewegungsloses Leben im sitzen.

Da fällt mir noch ein doofes Sprichwort ein: „Wer rastet der rostet“. Aber genau das tust du, wenn du ständig faul auf dem Sofa sitzt und für jeden Weg das Auto, den Lift oder was auch immer benutzt.

Ich hab hier für dich ein paar konkrete Tipps niedergeschrieben wie du Bewegung in dein Leben zurückbringen könntest, vorausgesetzt, du möchtest etwas für dich tun.

 

Gute Vorsätze und was dein Unterbewußtsein damit macht….

Es reicht einfach nicht auf dem Zettel der guten Vorsätze am Jahresanfang zu vermerken: „Ich mache mehr Sport.“

Halloooo, weißt du was dein Unterbewußtsein mit dieser Ansage macht? Das denkt sich erst einmal was bitteschön soll ich damit anfangen?

Wann, wo, wie oft, was heißt mehr Sport, in Zukunft treppen steigen, mit dem Rad einkaufen fahren, ins Fitnessstudio, Sportkurse buchen?

Dein Unterbewußtsein kann es nicht einordnen. Es weiß nicht was es damit anfangen soll. Wenn danach keine konkreten Ansagen folgen verschwindet der Vorsatz in dunklen Gehirnwindungen.

Vielleicht war deine vorgeschobene Motivation auch ein schlechtes Gewissen, weil du weißt für deine Gesundheit wäre es schon wichtig, daß du dich bewegst.

Diese Motivation reicht in der Regel aber nicht aus um ins Handeln zu kommen. Wenn dir ein Arzt oder ein Trainer sagt du mußt Sport machen weil…. und du es nicht aus freien Stücken und innerer Überzeugung umsetzen möchtest, wirst du diese neue Gewohnheit schwer langfristig in deinem Leben etablieren können. Es bleibt dann meist bei einer kurzfristigen Episode.

Eine Hilfstellung wäre z.B. diese Motivation mit positiver Emotion zu füllen. Mit etwas Schönem, mit einer Belohnung für deine Mühe.

Z.B. Ist deine Motivation, mhh ich müßte abnehmen, könntest du es mit positiver Emotion füllen wie: hey dann passt mir mein Lieblingskleid, Kostüm, Anzug wieder, dann kaufe ich mir schöne neue figurbetonte Kleidung und freue mich wenn ich gerne angesehen werde, ich kann danach wieder mit Lust und Spaß shoppen gehen ohne doofe Blicke in der Umkleide. Und genau das mußt du dir schon so vorstellen, als wäre es schon da, du mußt es fühlen tief in deinem Inneren.

Oder Thema fit werden: dann kann ich wieder mit meinen Kindern herumtollen, mithalten, Ball spielen, ski fahren, sie finden es toll so aktive Eltern zu haben.

Mach dir eine Vision, wenn du eine Trainingseinheit absolviert hast egal wie klein sie ist, stell dir einfach vor das du am Ende wie ein Marathonläufer ins Ziel einläufst und beklatscht wirst, du hast es geschafft, lob dich für jede kleine Trainingseinheit.

Konkrete Anweisungen….

Zurück zu deinen Ansagen an dein Unterbewußtsein, gib konkrete Anweisungen

z.B. nur heute: gehe ich jede Treppe, nehme ich das Fahrrad etc.. Mach dir eine konkrete Liste wie du mit kleinen Veränderungen mindestens eine 1/2 Stunde Bewegung in deinen Alltag einbaust.

Und bitte sag mir jetzt nicht du hast keine Zeit dafür. Eine halbe Stunde am Tag hat jeder Zeit, selbst wenn du es auf 2×15 min aufteilst.

Ich bin einfach ein Fan von kleinen, aber konsequenten Schritten und „nur heute“ und das jeden Tag.

Der Mount Everest ist auch in kleinen Schritten machbar… 

Mach dir das Leben nicht so schwer in dem du nur unüberwindbare Berge siehst und das als Ausrede benutzt um nicht anzufangen. Auch mit kleinen Schritten kannst du Berge besteigen. Und wow, was ist das für ein Gefühl wenn du dann zurückblickst und siehst welche Wegstrecken du bewältigt hast.

Beispiel aus meinem Leben….

Es geht ja um dich aber ich will dir ein kleines Beispiel aus meinem Leben geben: ich habe früher mit ach und krach 10 Mädelsliegestützen zusammengebracht, immer mit der Ansage „boah ist das schwer, ich kann das nicht.“

Bis zu einem Zeitpunkt nach einem Motivationsseminar. Nach diesem Seminar habe ich mich entschieden, jeden Tag mein Bestes zu geben und soviel Liegestützen zu machen wie ich eben „nur heute“ kann. Und – was soll ich sagen, nach nicht einmal einem Jahr schaffe ich locker 120 Mädelsliegestützen, nur weil ich mich entschieden habe es jeden Tag zu tun.

Entscheidend ist also, DAS du dich entscheidest, RICHTIG mit jeder Faser deines Körpers.

Welche Art von Bewegung macht dir Spaß? Weißt du das überhaupt, was hast du denn schon ausprobiert? Wir haben so viele Möglichkeiten, Tanzen, Yoga, Reiten, Rad fahren, schwimmen, Joggen, Kampfsport und und und…

Entscheidend ist welche Art von Bewegung bewegt dich macht dir Spaß, Freude, Lust?

Ein TOP TIPP dazu:

wenn du Dich nicht entscheiden kannst, schreib alle infrage kommenden Sportarten auf kleine Zettel, nimm sie nacheinander in die Hand und überlege, du wirst spüren ob die Sportart dir taugt, wenn nicht nimm den nächsten Zettel usw. bis du zu einer Entscheidung kommst.

Oder nimm an Probestunden teil und entscheide dich danach. Dann weißt du auch schon  welche Menschen sind dort, wer ist der Trainer, gefällt dir der Trainingsort usw.

Wenn du dich entschieden hast ist ganz wichtig das du es regelmäßig machst, denn nur dann etabliert sich eine Gewohnheit die dich langfristig in Bewegung hält. Die dir Spaß und Lebensfreude schenkt. Egal wie klein die täglichen Einheiten am Anfang sind. ich habe noch nie jemanden getroffen dem nicht irgendeine Art von Bewegung Spaß gemacht hat. Finde es für Dich heraus. Es lohnt sich, ganz bestimmt.

Und wer sich viel bewegt braucht gutes essen. Hier gibt’s gleich leckere Rezepte für Shakes für nach dem Sport und vieles mehr.

In diesem Sinne Stay Young – Be Fit – eine schöne Zeit und bis zum nächsten Mal

 

Deine Susanne

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